Traumsequenzen, die in erzähltexte integriert und als solche auch annonciert werden, eignet oft ein geruch von künstlichkeit, selbst wenn sie nicht erfunden sind. Es sind die ihnen zudiktierte funktionalität und beweiskräftigkeit (nein, ich spreche ihnen dies per se nicht ab, sie mögen es in sich haben, in subtilerer art, als es jegliche zuschreibung zu leisten vermag), die ich als störend empfinde und die mich vom grunde der erzählebene und -zeit zu entheben drohen … Und ich möchte noch weiter gehen: die aufzeichnung des traums selbst stellt dessen innere verletzung dar …

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