die verlockung, nachts in der veranda zu sitzen und auf die straße zu schauen, zu sehen, was kommt, was geht – gegen drei auf diesen längeren wegabschnitt, wo die dunkelheit bodenlos, im schlagschatten der mannshohen hecke, die den weg flankiert; nacheinander habe ich drei leute dies dunkel passieren sehen, d.h. ich vermochte nur den oberen teil ihrer köpfe zu erkennen und die halbkugelförmigen schatten, die über den asphalt wanderten, im gehörigen abstand, und doch konnte man meinen, die drei bildeten einen zusammenhang – als sie die kreuzung erreicht, sichtbar wurden, stellte sich heraus, daß es sich um männer handelte, von denen der eine nun nach links abging, der andere nach rechts, der dritte indes war plötzlich nicht mehr zu sehen …

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