blick aus dem fenster, auf dem bürgersteig zwei hunde im trippelschritt, winzlinge, die in jede tasche passen – erinnere mich, einmal s.‘ schäferhund beherbergt zu haben, in der markkleeberger klause, überall dieser geruch nach nassem fell, und die von ihm ausgehende unruhe, der ich mich nicht gewachsen fühlte – noch in der nacht hatte ich ihn zurück gebracht, per rad. Der hund nebenher, ohne leine, immer auf dem grat entlang, dem grat der unsicherheit, die zwei kilometer, in einer zeit, in der bei mir alles im umbruch, was sich in wunden fersen manifestieren sollte, und da war auch kein vers, der mich zu tragen in der lage; vom öffentlichen fernsprecher aus rief ich die wirklichkeit an, bat um nachsicht …

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