Archive für den Monat: Februar, 2014

der mond kam spät, nun steht er dunkel im äußersten winkel, grient, ehe er sich still verdrückt, leise, wie es in einem der lieder heißt, hier überm plateau, das vom rauschen ganz anderer trabanten erfüllt, dem geruch nach tang und muscheln; im broich, wo die klinker der bauten in einem ton, der an den geronnenen blutes erinnert, die gehöfte eng und finster, in die kein sonnenstrahl dringt, es sei denn vom mond, der mit bleichen fingern noch im letzten winkel stöbert  …

[12/V/2009 und 11/II/2014]

morgens nach acht am schulhaus vorbei, dort lautete die stille auf, stirnwärts die flügelaltäre aufgeschlagen, die der gewißheiten, eine drehte ihr haar zu einem knoten …

was ich an spuren entdeckte, auf dieser lasziven schicht schnee, die sich über nacht gebildet, zwischen den phasen traumwachen schlafs – die abdrücke von schuhsohlen, hundepfoten, und nebenher die eines gespaltenen hufs …