träumte, auf die letzte seite einer kladde, a5-format, wie ich sie auch als tagebuch verwende, zu schreiben, aber was ich schrieb, war eine geschichte, eine mit handlung; an der gegenüberliegenden seite des tisches hockte ein alter, den ich nicht kannte, der raum öffentlich, ein café vielleicht, und mir schien, daß es unser küchentisch aus der elterlichen wohnung, obgleich er nicht mit einem wachstuch überdeckt, deren grafischen mustern ich als kind so gern gefolgt war, mit den fingern …

 
das holz des tisches dunkel, auf der oberfläche einsprengsel von taglicht, das trübe, die trübung des lichts machte, daß alles im raum farblos wirkte, wie auf schwarz-weiß-fotografien, dennoch konnte ich, was sich auf dem papier entwickelte, gut erkennen, diese sätze, die teil einer geschichte, linear erzählt, was mich befremdete, wie auch der eifer, mit dem ich schrieb, zeile für zeile, und nur kurz der gedanke an die erzählversuche ende der 60er jahre, an denen ich gescheitert war, weil ich des grundes dafür enthoben, d.h. nie einen besessen hatte, nicht für diese art von geschichten – indes vermochte die erinnerung daran den schreibfluß nicht zu unterbrechen …

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