in kopenhagen (traumhalber – wie oft traum gebläht von medial überlieferten bildern, geschichten, diesem lebens-, wirklichkeitsersatz), in kopenhagen also, vielmehr an dessen rand, von dem her die skyline sichtbar; in der vorortbahn erzählte wer, täglich vom jenseitigen ende der stadt herüber zu kommen, ohne fahrschein, der schaffner drücke regelmäßig ein auge zu, und dann all die stationen zu fuß zurück, das mache spaß … Ich schaute aus dem fenster, zwischen bahntrasse und den ersten bauten nur flaches land, keinerlei erhebung, ein land, das kahl wie die steppe, und dennoch schien der schatten von etwas unbestimmbaren über diesem boden zu liegen –

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