„70er, das sind so splitter“ – Wer spricht?

zuerst also in die huschhalle am waldplatz, ein areal, über das drei mächtige bäume wachten, bis polizeistunde; diese kneipe hatte nichts verborgenes, sammelte unterm neonlicht all jene, die übrig geblieben, nichts besseres verdient, und dann zu ihm in den altbausack elsterstraße, hohe räume, erster stock, das fenster im laternenlicht, in diesem schwamm kaum mobiliar, ein doppelbett erinnerlich, auf das wir fielen, zu dritt, der bärtige samt uns milchgesichtern, er in der mitte – nach mitternacht, weit nach mitternacht (oder all die zeit) stand ich am fenster, schaute aufs geschlossene mundwerk der straße, wünschte mich hinaus, es muß im spätherbst gewesen sein, wo die nächte lang und die morgen übernächtigt wirken, überwältigt von soviel schlaf, der unerlöst – allerdings lag ich wach, stahl mich zeitig davon, im mund den geschmack erkalteten zigarettenrauchs …

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