Archive für den Monat: Januar, 2015

auf der baustelle gegenüber erdarbeiten, zwei verteilen eine dünne schicht muttererde auf der fläche, den humus, der das eine oder andere geheimnis in sich bergen mag – was die beiden dabei oft produzieren: standbilder, mit karre, schaufel oder irgendeinem gerät, minutenlang, als wären sie dazu bestellt, ehe sie fortfahren mit dem glätten und ausgleichen dieser schatzerde, der in der kindheit nie unsere aufmerksamkeit gegolten: für uns hatten nur die schichten darunter gezählt –

eingangs der nacht schwingen der schatten drähte über dem asphalt …

die frau in der grünen kutte, gebeugt, die mit der tasche auf rädern – einmal pro tag biegt sie um die ecke, scheint mit der zeit langsamer zu werden, das gepäck umso schwerer, dieser schatten des abgrundes, den sie hinter sich her zieht; sie wendet sich nicht um, ablesbar am boden, was kommt, gekrümmtes haar …