träumte von schwarzen kästen, die entlang einer straße, in der dämmerung, und folgerichtig der gedanke an die camera obscura, das einfallende licht, die leere, mit der die schwärze, die finsternis oft in zusammenhang gebracht wird, um im gleichen atemzug darüber zu spekulieren, was sich dahinter verbergen mag, oder in ihr, der schwärze, im schwarzen loch – wir denken an un- und unterbewußtes, an eine materie im status der unwägbarkeit, während das weiß als leere erscheint, in der und hinter der nichts anderes als wiederum leere, das nichts, im kontext des manichäismus als erfüllung gesehen, als etwas, das vielleicht mystisch, aber dennoch kein geheimnis birgt. Warum tragen wir in der trauer schwarz (die toten in der black box), etwa, weil unsere vorfahren die toten in ein geheimnis, dessen materialität, übergehen sahen, benannt das reich der toten, das in stetem wachsen begriffen? Seltsamerweise spricht der christliche glaube davon, daß die seelen in die himmel, also, so übersetze ich es für mich, in die weiße empfängnis, die erlösung kommen, ins licht, und wir in unseren trauerroben eher dem abgelebten verpflichtet bleiben, als hinterbliebene. Im jahre 60 nach christus glaubte niemand mehr, zu spät auf die welt gekommen zu sein, alles war auf vor eingestellt …

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