Archive für den Monat: November, 2015

träume, in denen ich nicht das bekommen, was ich wollte – hier ging es um einen freien stuhl an einem bestimmten tisch in der tagungspause (das randständige, aussitzige, wie so oft, resp. die befürchtung, daß), die speisen gallertartig, eine suppe, großer löffel, hineingetunkt ins grüne, schmeckte sogar, am nachbartisch gespräche, dieser tisch so nah, daß man vermeinen konnte, dazu zu gehören (ja, mit hören hatte das auch zu tun: jedes wort, und manches schien in meine richtung gesprochen: du kannst dir gern was anderes bestellen als diese commune-suppe, in der wohl viel lauch, glasiert, und allerlei würzblättchen, eine basilika aus basilikum am grunde, darüber trieben die zungen vom thymian, dieser geruch, und wachskartoffeln, eine anmutung; ich hörte zu, zugehörig, gegenstand der tagung das allgegenwärtige, der verlust an zuversicht, das versiegelte, der schwund – im mund kam all das zusammen, da bewegte, gehörte es sich (noch –

Advertisements

manchmal der gedanke, daß einem nur die vergangenheit bleibt, das, was man nicht besessen hat, und alles zukünftige allein deren widerschein (vielleicht erlebt es so mutter, deren kurzzeitgedächtnis perdue, seit jahren, doch in den räumen, die sie einst betreten, brennt noch licht –