Archive für den Monat: März, 2016

schonung von was eigentlich, dies gehege nahe der q.-strasse, am wäldchen, in dem ein paar strünke zu sehen, bereift, gleich fähnchen, die geflaggt, von keinem wind bewegt, sodass der stoff klamm am schaft, was mich als kind immer beklommen gemacht, irgendwie –

so nichts geschieht, kommen die träume, scheint es, oder unten der rufer, mit einem zettel in der linken, als handele es sich um einen brief, den er zur post trägt, zügig, diesmal kein wort, kniehosen, schwarzes t-shirt, dreht seine runde, bis die bäckerei öffnet, in einer halben stunde, wo er einen kaffee bekommt, der schon bezahlt, dazu ein hörnchen, wie ich jüngst beobachten konnte …

zwischen gang und gäbe abgesunkenes land, in dem sich zu verlieren zwangsläufig …

hirschhornknöpfe* an der dunkelgrauen lederhose, in die man eingesackt wurde, so lief der freigang junger buben in den fünfziger/ sechziger jahren ab, braunledernes geschirre über buckel und brust gespannt, leine brauchte es keine, die faltenwülste der hose nach längerem gebrauch ausgesteift, das leder ins schwarz-grünliche changierend, gleich dem schimmel in der zimmerecke, dicht unter der decke …

*(gefunden bei elke erb: gedichte und kommentare, s. 34)