wenn ich ins fensterglas blicke, im zug, zuhause, sehe ich die mutter, die tote, ihr antlitz, das knochig, den mundstrich, da öffnet sich nichts, der mund bleibt sichel, die wie?: unheilvoll im schemen schwebt – „du solltest nicht so tief ins glas blicken“ heißt es, und das umschreibt womöglich eine gewisse neigung zum erkenntniszwang, das blickt zurück vom grunde, eher noch: es starrt –

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