Archive für den Monat: September, 2016

in bälde – dieser landstrich, zu dem es dich nicht zieht, der verschwommen, ein weichbild, von dem man meint, es komme, früher oder später, und sich beim warten ertappt, was dir einen stich versetzt – in der gegend herumzustreifen, das war früher, was jetzt bleibt: rastlosigkeit …

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der nase wegen im krankenhaus, und unversehens fand ich mich im bett, mit einem trichter im maul, über den mir zwei ärzte tropfen verabreichten, doch das schien nur der anfang …

gefahr sei, wie man immerzu hört, im verzuge, dies fuhrgeschäft unmutes, ruchbar und real geworden doch, bei gefährten untergekrochen, willfahrend unterm rock, fahrlässig zwitschert es aujourd’hui von den karossen …

die oberen zwei zeilen gehören zu einem text, der sich in anderer form in „Traumwache“ wiederfindet, während mir zu dieser traumaufzeichnung der zugang verborgen geblieben …traumfragment 1995

alles weiß im zimmer, wie von einer milchhaut überzogen, oder steckend in einem kokon, als ich im dunkeln lag, regale, schrank, das gemälde, all dies in einem schimmernden gräulich-weißen ton, kaum unterscheidbar von der wand …