Archive für den Monat: Dezember, 2016

runde im viertel, über die wege des eigenheim-neubaugebietes, das aus der ferne einem ruinenfeld gleich, ob der verschiedenartigen bauformen, unverputzter gemäuer, einer silhouette, die zerklüftet, spitzdach, pultdach, vorsprünge …

beschäftigungslose nacht, wenn man den tag dazu macht, im ruhen dämmert, treibt, auf dem traumfloß hinab, in räume, die unversiegelt, doch ohne inventar, nur der aufschein einer mauer, falb, der du dich näherst, unbegleitet von schatten, unbehaust also alsdann, letzte ruhestätte …

das erschaffen einer figur dünkte ihm eine falle, er käme da nie wieder raus, das verhalte sich wie mit den geschichten, die man nur einmal erzählen kann (was spricht, in der klammer, wer, klammheimlich, steckt fest) –

hab einen wortschatz angesammelt, kann ihn nicht wiederfinden, wo –

keine erinnerung an später, nur diese straßenköter vor augen, metallicfarben gespritzt, die mit räudigem fell im rinnstein stehen …