im traumkino (als hätte es tags keine anderen sensationen außer den allabendlich dokumentierten kriminalfällen) stößt eine person seinem anverwandten ein stück eisen in den leib, der vakanten erbschaft wegen, ein erodiertes und gar nicht mehr glattes stück, und wenig später ereilt es ihn selbst, das geschick, vor der tür, es gelingt mir nicht, einen dritten zu warnen, ich bin nur beobachterin in diesem film, in dem auf der strasse ein wagen mit altem heu abgestellt und für unübersichtlichkeit sorgt, einer dieser wagen, wie man sie als pferdegespann oft zu sehen bekam, damals, in jener zeit mit dem malzigen beigeschmack, einer zeit, die (wie die erinnerung trügt) anscheinend ohne mord und totschlag gewesen, in der man, kaum verdeckt, eine eisenstange im wagen mitführen konnte, ohne verdacht zu erregen, eine stange, die vom rost schon so zersetzt, dass sie zu nichts mehr taugen mochte, die jahrelang dort gelegen, bis einer den ruf des eisens vernähme, des rostes bitteren klang …

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