immer noch diese zeile im kopf, die mir vor tagen ein- oder zufiel:

wenn das licht verascht, am morgen

und sie erinnert mich an volker brauns topos vom knirschenden morgen – was da an verheißung, im aufbruch, wird grau, und es ist eine ermüdung darin, er will kaum losgehen – ich weiß nicht mehr, ob ich das damals so begriffen habe: dass dies zukunftsversprechen schon im beginnen versackt, verpufft, obgleich der hoffnungskader viele – die crux liegt immer im beginnen, im ansatz …

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