herrenloser hund heißt es, wenn da einer ohne begleitung, ohne leine, geschirr, ohne einen, der sagt, wo es lang geht oder geführt werden will – wie dieses fuchsrote, kniehohe wesen, das die einmündung der straße zu queren im begriff, sodass ich mich langsam näherte, auf dem rad, gewärtig, gleich frauchen oder herrchen an der ecke auftauchen zu sehen, mit den insignien ihrer herrschaft, doch da folgte niemand seinem leitgetier, dessen fell zottelig, feucht von den nebeln des morgens, das nun in der fahrbahnmitte verhielt und überlegen mochte, wohin, es war ein anderer trott, nicht der gewohnte, und die freiheit eine trügerische –

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