Archive für den Monat: Februar, 2019

auf mich macht keinen vers, dante verloren, von draußen das gelächter der spechte, jetzt im schwindenden februarfrost; wir haben keine idylle vor augen, die dünkt uns kitsch, die beschreibung von was, das so nie gewesen, man schwört es her und nimmt das wenige, das bar zu haben, vorweg, hoffnung auf dauer, auf eine frist, im vergehen gleich zerlassener butter, das graubrot drückt –

die möbel folgten z. überall hin, die bettcouch, der großelterntisch, die küchenkommode, und erst im april ’89, beim dritten umzug, setzten sich zwei stühle ab, die z. ende der siebziger antiquarisch erworben, bettcouch und kommode ließ er ’94 zurück, als er die stadt verließ, sein leben –

traumwandelnd nach sieben, da fuhren schon die baumschnitter auf, nachbarstrasse, es werden immer weniger, niemand pflanzt nach, der klang nach hölle, als lebten wir in einem riesigen forst, wo jeden tag was anfällt, eingehegte nutzlast, frustschurz, klang und bang, der sägen empathie, unsäglich diese klangschaft von sage und säge, erinnernd an gang und gäbe, gleich verhängnisvoll, dem nachzugehen; bleib auf dem weg und mach dich laub, lass dich vom wind bewegen, dem der großen fahrt –

: trage diese brille zum schein, 0,5 Prozent, ehe du dich verblenden lässt, wir werden untergehen, demnächst, kein schiff, der schein trügt, nachweislich deiner entlassung; sahst nicht, zumindest nicht voraus, das war kein sehen, das war grotesk, der blick aus dem führerhaus auf der straße krümmung –

diese sucht neuerdings, fotos zu machen, bilder (ich spreche von mir), kein gang vergeht, ohne dass (gut, dies vergehen, eine minder schwere tatsache, es klingt milde, das urteil; wir vergehen uns an der natur, beispielsweise, was verhängnisvoll, nicht in ihr, oder nur noch selten, wir wissen die wege, doch die witterung hilft uns nicht weiter, es sei denn, wir wittern den schnee, den kommenden, der dort, von wo er herzieht, schon war, am niedergehen, abgehen, wir täuschen uns in den zeitaltern –