Archive für den Monat: November, 2019

sei sichel, sagte sie, die meine mutter war, sei die mit dem kurzen stiel, und geh dahin, wo ich nie gewesen; mit worten zu leben heißt, gegenorte zu bilden –

in sachsen ist still heute, blute und bete, erschöpfe dein herz, wasch dich mit seife, schreit die klangmauer ab, das brausen zwischen ortrand und ruhland, den tag lang, selbst der regen hält einkehr, in non-upgrated-bauten, fensterhöhlen leer, buchstabiert sich die verhältnisse zusammen, im osten im osten, aus der wostok grüßt ein klon, für immer da oben, so lang die menschheit hält, sich an ihren plan (ich weiß nicht, welchen wir schreiben, b nicht, c oder doch schon über z hinaus, weils ohne nicht geht, im ungewissen, also wäscht er sich mit seife, jener mann, morgens auf der straße, seift sich ein, nur das wasser fehlt, das von oben, wischt sich ab mit küchenkrepp, nimmt die kleidung von der wäsche, und weiter gehts, ist still heute, in sachsen –

naumburg nicht mehr gesehen, seit jahren, oder weimar, den e-berg, jetzt abseits der strecken, die wohin führen, b-movie, vorortzug, nahverkehre, abschätzig geliebt, stop nicht geldwerte leistung, obgleich weimar oder solch versunkene stätten wie der weißenfels, einstmals gestade des eiszeitmeeres, wer hat das protokolliert, wo finden sich die belege fürs transportierte gestein, mitbringsel; ich gäb was drauf, könnte ich zu den weinbergen sehen, die steil eingangs der saale, nur, dass die verschwiegen –

schau, die längste zeit seines lebens spricht der mensch nicht, wir kennen ihn, den großen schweiger, kennen die wortabscheider, und jene, die tätigkeiten verrichten, als sei es ein geschäft; vater hielt die fahne hoch, die rauchfahne abends, ein friedenszeichen, und überließ das reden dem fernsehmund, zog an der zigarette, stieß den rauch in die zelle, in der er hinab sank –