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autumn, autumn, das laub detoniert in gräben, die wir längst aufgegeben

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die leere, so der morgendliche traum verloren, allein abstufungen des lichts erinnerlich, die ich notiere in einer schrift, die ob der scham des vergessens nur noch unleserlicher wird, dieser subtext, gleich einem beiboot, in dem das gepäck platz findet, das einen womöglich in die tiefe zieht – bleibt die brailleschrift regens, auf dem tisch draußen, in einem moment, in dem man schon einen schatten wirft –

zwölfter october und nichts im sinn, die nächtlichen traumgebäude abgesunken, da bleibt nichts, nicht mal ein loch, das bekunden könnte – wenig glaubhaft das alles, amselmund wittert sich in den herbst, da ist eine melancholie in den verhohlenen rufen, die mensch kaum anders deuten mag, bar aller illusionen, hängt er doch einer größeren an …

jene zeiten, in denen ich mit vier fünf stunden schlaf ausgekommen, wir uns nächtens herumgetrieben, und ich mich, alltäglich den wochenendplanungen gleichaltriger passagiere im pendlerexpress lauschend, als überaus seßhaft empfunden –

morgens nebel, deren flöze, dicht überm boden, ich passierte, da war ein sterben, im straßengraben der körper eines rehs, das zweite innerhalb von wochen, während all die jahre zuvor –

da hängst du nur noch am tropf, der stein höhlt dich aus, dies beständige vergehen –

nur von zahlen geträumt, ziffern, auf- und absteigenden, nein, nicht von der börse, nicht mal der geldbörse, geldwerten leistungen oder beträgen, vom simplen einmaleins des habens oder nicht-seins, nur von ziffern, zahlen, die sich zu ketten gereiht, als ginge es um eine treibjagd, eine auf das abgetriebene ich, und zählten darauf, dass es sich ein-, wenn nicht gar überholte …

satzbildungen im unbehausten, wer spricht da, oder was. Die braun getönten falter neulich, kaum zu erkennen im altsommergras …

nach mitternacht aufgewacht, von der selbstrede regens (vorsicht, naturgedicht), seinem dialog mit rinnen und pfannen, zwischen all den zeugnissen gemauerter, betonierter zuversicht – der planet schlägt zurück lautete eine der schlagzeilen in der presse zu den folgen letzter wirbelstürme, apokalypse hat nichts mit eukalyptus zu tun, oder doch –

wenn ich mich aus dem fenster lehnte, ging der blick zuerst dahin, wo der grund von schneebeeren weiß, diese strecke entlang des zauns …